Ökoglobe für fortschrittliche YOKOHAMA Technologie

08.09.2011

YOKOHAMA erhält ÖkoGlobe für BluEarth Preisgekrönte Reifen-Technologie spart Sprit und Ressourcen

Der YOKOHAMA BluEarth ist ein Technologieträger, der aufzeigt, was ein moderner Reifen zur Ökobilanz eines modernen Fahrzeugs und zur Ressourcenschonung beitragen kann. In Karlsruhe wurde der „nachhaltige“ Pneu jetzt mit dem renommierten ÖkoGlobe ausgezeichnet: In der Kategorie „neue Werkstoffe im Fahrzeugbau“ erzielte er den dritten Platz. „Die YOKOHAMA BluEarth-Philosophie steht für ein zukunftsorientiertes und ganzheitliches Denken. Höchste technische Ansprüche an das fertige Produkt, aber auch an dessen Entwicklung und Herstellung im Sinne eines umweltbewussten Handels bilden den Kern dieser Philosophie. Die Verleihung des ÖkoGlobe ehrt uns sehr und wir verstehen diese als Ansporn diesen Weg fortzusetzen“, so Rolf Kurz, YOKOHAMA General Manager Sales & Marketing.

 

Die Veranstaltung richteten die DEVK Versicherungen und der ACV Automobil-Club Verkehr in Zusammenarbeit mit dem ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen aus. Bestimmt werden die Preisträger aus der Mobilitätsbranche von einer unabhängigen Jury aus Wissenschaftlern, Künstlern, Mobilitätsexperten und Dienstleistern. 2011 zählte unter anderem „Autopapst“ Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer zu den Juroren.
 Der BluEarth ist kein ökologisches Feigenblatt, sondern besitzt eine hohe Praxisrelevanz: Viele seiner Technologien kommen bereits bei verschiedenen Serienreifen von YOKOHAMA zum Einsatz und werden die Produktentwicklung langfristig prägen. Ein großes Stück BluEarth wird somit bald in jedem YOKOHAMA-Pneu stecken. Das globale Engagement der Japaner geht sogar weit über ökologische Produkte hinaus: Das Unternehmen setzt auf hoch effiziente Produktionsanlagen, regenerative Energien, Müllvermeidung und beteiligt sich an Aufforstungsaktionen und vielfältigen Umweltprojekten.

 

Das Geheimnis des BluEarth ist keine einzelne Schlüssel-Technologie, sondern ein Zusammenspiel aus vielen unterschiedlichen Maßnahmen. „Anstatt auf den ,Stein der Weisen’ zu warten, hat YOKOHAMA lieber ganz genau hingesehen und an modernen Reifen an vielen Stellen Raum für kleine Verbesserungen entdeckt“, so YOKOHAMA-Technikexperte Wolfgang Schiwietz. „Durch ihre Bündelung ist die Wirkung dennoch enorm.“

 

So hat sich YOKOHAMA für die Flanken aus seiner Sparte für Golf-Zubehör die so genannten Dimpel abgeschaut – kleine grubenförmige Vertiefungen auf den Bällen. Beim Reifen angewendet, senken sie dessen Luftwiderstand, der bei Autobahntempo mehr Energie kostet als die Rollreibung. Bei Stadt- und Landstraßentempo ist sie jedoch die entscheidende Größe. YOKOHAMA setzt beim BluEarth deshalb auf optimierte Profilstrukturen und eine ausgeklügelte Gummimischung mit Nanostrukturen. Der Zusatz von Orangenöl ersetzt dabei nicht nur wertvolles Rohöl, sondern bewirkt darüber hinaus eine optimale Balance von Grip und Rollwiderstand. Das Gewicht der ungefederten Massen möglichst niedrig zu halten, stand ebenfalls im Lastenheft. Möglich macht dies ein neuer, extrem leichter Inner-Liner. Bleibt noch der Faktor Mensch: Denn nachlässige Luftdrucküberprüfungen sorgen dafür, dass die Füllwerte der Reifen durch Diffusion auf Dauer sinken und somit selbst den besten Reifen ineffizient machen. Nicht so beim BluEarth mit seinem extrem dichten Inner-Liner, bei dem kaum ein Gasmolekül entweichen kann.