Einsatz für Artenvielfalt und Wasser als natürliche Ressource

26.07.2012

Einsatz für Artenvielfalt und Wasser als natürliche Ressource

YOKOHAMA unterstützt den Umweltschutz nicht nur im Rahmen seines Forever-Forest-Projektes und durch ökologische Produkte – auch Artenvielfalt und Gewässerschutz liegen dem Reifenhersteller am Herzen. Das belegen fünf japanische Standorte des Unternehmens, die sich besonders umfangreichen Naturschutz-Projekten verschrieben haben. Bereits 2011 hat die Mie Fabrik ihre diesbezüglichen Aktivitäten gestartet, Shinshiro und Mishima folgten Anfang 2012, Ibaraki und Nagano stoßen bis Endes des Jahres hinzu.

YOKOHAMA ist sich bewusst, dass natürliche Ressourcen wie Gummi, Mineralien und Wasser die Grundlage seiner Produktion darstellen und, dass dem Unternehmen hieraus eine besondere Verantwortung erwächst. Bereits im Juli 2010 hat YOKOHAMA deshalb eine Richtlinie für Biodiversität herausgegeben und den Wunsch geäußert, die Hintergründe des Artenschwundes besser verstehen zu wollen. Aus diesem theoretischen Ansatz entstanden schnell konkrete Handlungsansätze.

Das Werk Mie etwa bezieht Kühlwasser aus dem Miyagawa-Tal und leitet es hinterher in den Fluss Hinokijiri. Mitarbeiter des Unternehmens haben die ökologischen Zusammenhänge untersucht und es wurde entschieden, ein Baumpflanzprojekt der örtlichen Präfektur zu unterstützten, um die Quellen am Oberlauf des Miyagawa-Flusses zu schützen. Zudem überwacht das Unternehmen die lokale Vogelpopulation und die Wasserqualität, kümmert sich um die Gewässerpflege und hilft dabei, die einheimische Pflanzenwelt gegen „Eindringlinge von außen“ zu schützen. Nun sollen verstärkt Freiwillige aus den Reihen der eigenen Mitarbeiter dafür gewonnen werden, sich in verschiedenen Projekten für die Artenvielfalt zu engagieren.

Die Werke Shinshiro und Mishima engagieren sich ebenfalls sehr für den Gewässerschutz. Shinshiro untersucht etwa die Folgen der Wasserentnahme vom und die Einleitung in das Toyogawa-Flusssystem. Dabei geht es auch um den Erhalt der berühmten terrassierten Reisfelder der Region, die unter dem Namen Yotsuya Senmaida bekannt sind und aus derselben Quelle gespeist werden. Mishima wiederum engagiert sich für den Erhalt des Wasserreichtums von „Spring-Water City“, dem Wohngebiet, das sich an das Werk anschließt. Über die kommenden Projekte von Ibaraki und Nagano werden wir in Kürze berichten.