Runde 3 am Slovakiaring

06.07.2015

Doppelsieg für Weichenberger

Auf dem Slovakiaring spielten sich am Wochenende vom 4. und 5. Juli wahre Hitzeschlachten ab. Die hochsommerlichen Temperaturen brachten nicht nur die Piloten ins Schwitzen, auch die Suzuki Swifts mussten Tribut zollen. Weitgehend unbeeindruckt lieferten die YOKOHAMA-Rennreifen ihre volle Performance ab und so war für spannende Rennen gesorgt.

Im ersten Rennen setzte sich Tobias Weichenberger vom Beginn weg an die Spitze und ließ sich von dort auch nicht mehr verdrängen. Bis ins Ziel blieb seinen Konkurrenten nur der Kampf um die restlichen Plätze. Dieser gestaltete sich nicht minder spannend. Lukas Puchinger und Max Zellhofer holten alles aus ihren Suzukis, brachten die YOKOHAMAs an ihre Haftgrenzen und fighteten sehenswert um Platz zwei. Entschieden wurde dieser Zweikampf durch zwei ungarische Piloten, die sich ineinander verkeilt hatten, beim Lösen Max Zellhofer touchierten und ihn um eine Runde nach hinten beförderten. Puchinger konnte sich damit ungefährdet den zweiten Platz holen, während sich dahinter Rally-Spezialist Michael Böhm erfolgreich gegen den von ganz hinten gestarteten Keijo Keke Platzer zu Wehr setzte und sich den letzten verbleibenden Podestplatz sichern konnte.

Den Start des zweiten Laufs konnte Max Zellhofer für sich entscheiden. Zwei Runden lang konnte er sich an der Spitze halten, erst in der dritten Runde übernahm 2WD Rally Staatsmeister Michael Böhm die Führung. In der Zwischenzeit war Weichenberger von einem ungarischen Kollegen gedreht worden, er musste das Feld von hinten aufmischen. Was er auch gehörig machte. In einer sehenswerten Aufholjagd marschierte er mit seinen YOKOHAMAs durchs Feld, schon nach wenigen Runden war er am Führungstrio Böhm, Zellhofer und Puchinger dran, kurze Zeit später war er wieder an der Spitze zu finden.


Die enorme Hitze brachte neben den Piloten auch die Rennautos an ihre Grenzen. Alex Maier hatte nach einer defekten Antriebswelle im ersten Rennen nun mit Zündaussetzern zu kämpfen, Keijo Keke Platzers Suzuki war durstiger als gedacht, weshalb der junge Steirer ohne Sprit auf der Strecke liegen blieb. Andreas Aigner hatte ebenso mit kleineren technischen Problemen zu kämpfen und wurde genau wie Wolfgang Rehberger (Getriebedefekt) nicht gewertet.

In der Gesamtwertung führt nach sieben Rennen weiterhin Tobias Weichenberger mit 68 Punkten vor Keijo Keke Platzer mit 52 und Alex Maier mit 48 Zählern.
Weitere Informationen finden Sie unter www.suzuki-cup.at